Einsteigen und den Turbo starten! Warum kommunale Unternehmen bei Mobilitätsfragen eine Runde mit Startups drehen sollten

Einsteigen und den Turbo starten! Warum kommunale Unternehmen bei Mobilitätsfragen eine Runde mit Startups drehen sollten

E-Mobility ist nicht nur regelmäßig auf unzähligen Digital-Events ein Thema, sondern auch Teil der kommunalen Wirtschaft geworden. Von Flottenmanagement bis zu smarter Parkraumüberwachung – für viele Herausforderungen gibt es bereits Lösungen aus der Startup-Welt.

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© Oliver Hale | unsplash

Diverse Kooperationsmöglichkeiten für die Kommunalwirtschaft und Mobility-Startups

Immer mehr Betriebsfahrzeuge kommunaler Unternehmen werden elektrisch, beim Energieversorgungsunternehmen EWE kürzlich sogar der gesamte Fuhrpark. In Hannover arbeitet der städtische ÖPNV-Anbieter Üstra mit dem Energieversorger Enercity zusammen und bringt in den nächsten Jahren knapp 50 E-Busse auf die Straße. 

Viele kommunale Unternehmen sind stetig auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern und bereit, zukunftsweisende Digital-Projekte anzustoßen – nicht nur im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs. Hierfür lohnt es, sich mit Kooperationspartnern aus der Startup-Szene zusammenzutun. Beide Seiten profitieren voneinander: Kommunale Unternehmen erhalten von Startups einen spürbaren Innovationsschub und Startups auf der anderen Seite die Möglichkeit, (Pilot-)Projekte mit erfahrenen Unternehmenspartnern umzusetzen.

Die Einsatzszenarien smarter Lösungen von Mobility-Startups in der Kommunalwirtschaft sind ganz verschieden. Ein zentrales Thema ist in diesem Zusammenhang der Aufbau der Infrastruktur des E-Mobilitätsnetzes. Einen wertvollen Beitrag können hierbei Startups wie e3-charge leisten, das smarte Ladelösungen bietet und Akteure der E-Mobilitätsbranche mit dem Ziel verbindet, ein größeres Netz an Lademöglichkeiten aufzubauen. Auch der Ansatz von nrg4.car trägt zur Vergrößerung des Netzes bei: Das Startup bietet Photovoltaik-Parkplatzüberdachungen inklusive Ladesäulen und Batteriespeicher für bewölkte Tage an.

Aber nicht nur die Ladesäulen-Infrastruktur ist eine herausfordernde Aufgabe für die Kommunalwirtschaft: Abfallwirtschaftsbetriebe und die Stadtwerke, die den ÖPNV verantworten, beschäftigen sich auch mit dem Thema autonomes Fahren. Hierbei können Startups wie Enway punkten, die zum Beispiel zusammen mit der Berliner Stadtreinigung eine autonome Kehrmaschine entwickelt haben. Der Prototyp reinigt schon seit einiger Zeit das Gelände des EUREF Campus‘ in Berlin.

Die Liste der für die Kommunalwirtschaft relevanten Mobilitätsthemen ist lang. Ob smarte Parkraumüberwachung, effizienteres Flottenmanagement, Sharing-Angebote oder Location Intelligence – kommunale Unternehmen finden in der Startup-Welt wertvolle Lösungen und müssen nicht für jedes Problem oder jede Weiterentwicklungsidee bei null starten. Spannende Startups gibt es in der Startup-Datenbank zu entdecken.

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Übrigens: KommunalDigital ist Partner der NGIN Mobility Conference und am 16./17. Oktober 2019 vor Ort dabei. Infos und Tickets

 

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