Smart Meter Rollout und Künstliche Intelligenz – Wie Mark-E mit innovativen Produktpaketen neue Kunden gewinnt

Smart Meter Rollout und Künstliche Intelligenz – Wie Mark-E mit innovativen Produktpaketen neue Kunden gewinnt

Die Kooperation des nordrhein-westfälischen Energiedienstleisters Mark-E mit dem Berliner Startup Fresh Energy hat sich gelohnt: Mark-E bietet seinen Neu- und Bestandskunden jetzt ein innovatives Produkt und hat die eigens gesteckten Akquisitionsziele dabei nicht nur erreicht, sondern noch übertroffen.

Mehr als nur Strom


Der Energiedienstleiter Mark-E sucht stetig nach Möglichkeiten, sich im wettbewerbsintensiven Stromvertrieb abzuheben und neue Mehrwerte anzubieten, um Neukunden zu gewinnen und Bestandskunden zu halten. Bei einem homogenen Produkt, wie Strom, ist das etwa über Add-on-Produkte möglich. Hier kommen Anbieter wie Fresh Energy ins Spiel. Das junge Unternehmen bietet Energiedienstleistern  ein erprobtes Produkt für Endkunden an.

Das Fresh-Energy-Paket besteht aus einem Stromtarif, einem Smart Meter und einer App. Mit diesem Produkttrio erhebt Fresh Energy die Stromverbrauchsdaten zum Beispiel einer Wohnung und wertet sie mithilfe von Machine Learning aus. Die intelligenten Algorithmen sind darauf trainiert, verschiedene Geräte wie den Kühlschrank oder die Waschmaschine je nach Stromverbrauchskurve zu erkennen und können so sagen, welcher Anteil vom Stromverbrauch von welchem Gerät kommt und welche Kosten dabei genau entstehen.
 

KommunalDigital News Mark-E und Fresh Energy

© sergiophoto | stock.adobe.com

Transparenz bringt Endkunden zum Sparen

Die Stromkunden können das Geschehen jederzeit in Echtzeit über die dazugehörige App verfolgen und erhalten damit maximale Transparenz. Auch gibt es keine bösen Überraschungen eventueller Nachzahlungen mehr, da die Smart Meters monatsscharf abrechnen. Noch dazu konnte eine Vergleichsuntersuchung über einen Zeitraum von einem Jahr zeigen, dass sich das Stromverbrauchsverhalten der Nutzerinnen und Nutzer durch die neu gewonnene Transparenz so verändert, dass sie bis zu zehn Prozent der Stromkosten sparen.
 

Mark-E zieht erste positive Bilanz

Die Vorbereitung und Implementierung des White-Label-Produkts hat inklusive einer Testphase sechs Monate gedauert. Laut Andreas Preuß, Vertriebsleiter bei Mark-E, hat sich die Kooperation bereits gelohnt: „Wir sind zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen. Wir haben sowohl unsere Ziele bei der Neukundenakquisition erreicht und sogar übertreffen können als auch den Rahmen der Akquisitionskosten eingehalten. Als nächstes planen wir zusammen mit Fresh Energy, aus den über die Smart Meters gewonnenen Daten weitere Mehrwertservices für unsere Kundinnen und Kunden zu entwickeln und unsere Rolle als Vorreiter auszubauen.“

Die Lösung von Fresh Energy ist aber nicht nur für große Energiedienstleister wie Mark-E interessant, sondern auch für kleinere Stadtwerke. „Die Herausforderungen, die wir mit unserem Angebot lösen, sind größenunabhängig. Auch kleine Stadtwerke müssen Antworten auf eventuelle Kundenabwanderung und sinkende Margen finden“, so Dr.-Ing. Christian Bogatu, Co-Gründer und Geschäftsführer von Fresh Energy, und weiter: „Wir arbeiten deshalb daran, die Integrationskosten für unser Produkt zu senken, damit auch Kooperationen mit Stadtwerken mit vergleichsweise wenigen Endkunden profitabel sind.“


Übrigens: Wer Fresh Energy persönlich kennenlernen und mehr zum Thema erfahren will, kann das am 17. Juni 2019 beim fresh&friends summit in Berlin tun. Mehr Informationen: fresh&friends summit.


>> Zum Profil von Fresh Energy

 

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