Die Stadtwerke München starten ihre Single-Sign-On-Plattform „M-Login“

Die Stadtwerke München starten ihre Single-Sign-On-Plattform „M-Login“

Die Stadtwerke München haben sich zum Ziel gesetzt, verschiedene digitale Dienstleistungen rund um München zu bündeln. Angenehm für die Menschen in München ist dabei, dass es einen zentralen Login für die teilnehmenden Services gibt.

Nur einmal registrieren

Mit einem einzigen Benutzernamen und nur einem Passwort können die Nutzerinnen und Nutzer über den neuen M-Login viele regionale digitaleServices und Angebote nutzen. Der Startschuss für den M-Login fiel am 1. Juli 2019. In den Wochen zuvor informierten die Stadtwerke München ihre Kundinnen und Kunden über das neue Angebot. 

Zahlreiche Services auf einen Klick

Von Anfang an dabei sind einige Servicepartner rund um Mobilität und Freizeit. Zum Beispiel die Apps „MVG more“ mit 130.000 und „HandyParken München“ mit 90.000 Usern. Die wohl wichtigste Mobilitätsapp „MVG Fahrinfo München“ mit rund 1,3 Mio. Usern soll kurz nach Start des M-Login folgen. Die Integration weiterer Angebote, etwa aus dem Energie- und Telekommunikationsbereich, ist geplant.

Jetzt schon online sind das Ridesharing-Angebot „MVG IsarTiger“ und das Angebot mein.muenchen des Stadtportals muenchen.de, einer Tochter der Stadtwerke München. Die Nutzerinnen und Nutzer des M-Logins können hier Veranstaltungen, Freizeit- und Gastro-Angebote finden und in Merklisten organisieren. Bald sollen Veranstaltungstickets dazu direkt digital mit dem M-Login zu erwerben sein. Außerdem gibt es über die Plattform die Möglichkeit, eine Quartiersbox zu verwalten: Bestellte Waren können so einfach an der Quartiersbox abgeholt oder Gegenstände für andere zum Teilen dort eingeschlossen werden.

KommunalDigital News Stadtwerke München M-Login

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Die M-Login-Betreiber haben noch viel vor

Zukünftig sollen nicht nur die digitalen Services „Meine SWM“, der M-Bäder und M-net angeschlossen werden, sondern auch MünchenTicket, das lokale Liefer-Startup Get Now, der Carsharing-Anbieter Stattauto und das Tourismusportal „Einfach München“. Und die Liste möglicher weiterer Partner aus der regionalen Wirtschaft ist damit noch nicht erschöpft.

Mit dem M-Login wollen die Stadtwerke München ein regionales Gegenangebot zu Google, Amazon und Co. schaffen und die regionale Infrastruktur stärken. Von höchster Wichtigkeit ist ihnen dabei der Schutz der Kundendaten. Diese sind in den stadtwerkeeigenen Rechenzentren gespeichert, wo sie laut eigenen Angaben nach aktuellen Sicherheitsstandards geschützt werden.

M-Login auch offen für Startups

Die Stadtwerke München sind beim Ausbau des M-Logins auch offen für weitere Lösungen aus der Startupwelt. Erste Gespräche liefen bereits, erklärt Projektleiter Matthias Haslbeck: „Startups sind mit ihren Services für uns als Partner oder auch als Third-Party-Provider interessant. Die jungen Unternehmen haben oft ein einzigartiges Knowhow in einem bestimmten Bereich, das, gepaart mit der Erfahrung und den Standards der Stadtwerke München, einen echten Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden bietet. Durch Kooperationen mit Startups werden wir in Zukunft noch viele weitere innovative Lösungen anbieten können.“


Startups, die ein passendes Angebot für den M-Login haben, können sich einfach über das Unternehmensprofil an die Stadtwerke München wenden:

>> Zum Unternehmensprofil der Stadtwerke München