Kommunaler Sieger beim „Transformer of the Year“-Award

Kommunaler Sieger beim „Transformer of the Year“-Award

Unter den Nominierten der diesjährigen Digital Transformer of the Year Awards in der Kategorie Energie waren gleich zwei VKU-Mitgliedsunternehmen im Rennen. Eines davon – die Stadtwerke München – konnte die Jury mit seinen Leistungen im Rahmen der digitalen Transformation überzeugen und sicherte sich die Auszeichnung. Die Awards wurden am 6. November 2018 im Microsoft Atrium Berlin verliehen.

Der Digital Transformer of the Year Award ist eine Initiative von _MEDIATE und der Vogel Communications Group und zeichnet einmal jährlich digitale Vorreiter-Unternehmen aus. Die Schirmherrschaft des Events in diesem Jahr übernahm Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär. In ihrer Eröffnungsrede verbreitete sie Aufbruchsstimmung und plauderte aus dem Nähkästchen der Regierung. Die Bedenkenträger schienen ihr heute in der Minderheit zu sein. Unternehmen, die das Gefühl haben, bei der Digitalisierung den Anschluss verpasst zu haben und nach eigener Ansicht „jetzt auch nicht mehr anzufangen bräuchten“ rief sie zum Aktivwerden auf: „Das Gute ist: Die deutschen Unternehmen sind bei neuen digitalen Entwicklungen nicht die schnellsten von sich aus. Aber wenn sie dann müssen, dann sind die wirklich schnell!“

Daseinsvorsorge goes digital!

In fünf Kategorien wurden anschließend die Gewinnerunternehmen gekürt. In der Kategorie Energie waren die zwei VKU-Mitgliedsunternehmen EWE und die Stadtwerke München neben E.ON nominiert. Die Stadtwerke München überzeugten die Jury schließlich mit ihrer Plattform, auf der sie den Kunden alle ihre Dienstleistungen und Versorgungsangebote vereint und digital anbieten. Gestartet war das Projekt mit einem Angebot von Verkehrsdienstleistungen – auch als App – und wird aktuell weiter ausgebaut. Andreas Brunner (Leiter Marketing/Kommunikation) und Sigrid Borck (Leitung Content) sprachen in ihren Dankesworten von der Plattform als „Single-Sign-On für mehr Lebensqualität in München.“

Aufgelockert war die Awardverleihung unter anderem durch zwei Poetry Slams und ein kleines aber feines Mehrgängemenü. Außerdem trafen sich auf der Bühne Dr. Matthias Kaiser (Chief Technology Officer bei SAP) und Johannes Schaback (Chief Technology Officer bei Home24) zum von Mitgastgeberin Dr. Katja Nettesheim moderierten Kamingespräch über Künstliche Intelligenz (KI). Man war sich einig darüber, dass KI heute ein Werkzeug sei, „und ein wichtiger Baustein, aber man muss sich daran nicht überheben“, so Schaback. Kaiser forderte dazu auf, den Schrecken vor KI zu verlieren, sie zur Effizienzsteigerung in den eigenen Unternehmensprozessen einzusetzen und fasste schließlich zusammen: „KI muss nicht spektakulär sein, sie muss einen Nutzen bringen.“

Im Anschluss an die Veranstaltung – kaum jemand hatte die Veranstaltung vorzeitig verlassen – kamen die Gäste zum ein oder anderen Feierabenddrink in der Microsoft Digital Eatery zusammen. Nach einem rundum gelungenen Abend.

 

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