Power für das Personalwesen

Power für das Personalwesen

Das Personalmanagement eines Unternehmens mit Excel-Monstern zu organisieren, ist auf der einen Seite keine gute Idee und auf der anderen noch dazu ziemlich von vorgestern. Es gibt deutlich bessere und vor allem modernere Wege, wie viele HR-Startups unter Beweis stellen.

Die Digitalisierung in die Personalabteilung bringen

Ob bei der Stadtreinigung, beim Fuhrparkmanagement oder im Nahverkehr: Um sich modern und effizient auf die Zukunft vorzubereiten, entwickeln kommunale Unternehmen ständig neue Geschäftsfelder und sind dabei, ihr Angebot für Endkunden immer digitaler zu gestalten. Diese zunehmende Digitalisierung sollte sich jedoch nicht nur auf das externe Angebot beschränken, sondern auch interne Prozesse miteinschließen, zum Beispiel im Personalwesen.

Je nach Unternehmensgröße und der abzubildenden Personaldatenmenge, kann das Personalmanagement schnell unübersichtlich werden, wenn man es über eine Excel-Tabelle zu lösen versucht. Zudem würde es sicherheitshalber mindestens eine doppelte, wenn nicht sogar dreifache manuelle Speicherungsstrategie erfordern und ein gleichzeitiges Arbeiten in der Tabelle wäre nicht einmal möglich. Excel hat viele sinnvolle Einsatzfelder – das Personalwesen ist keines davon.

Händische Personaldatenpflege und ein manuelles Recruiting kosten viel Zeit, damit auch unnötig Geld und sie sind noch dazu fehleranfällig. Solche Risiken können Unternehmen zum Beispiel vermeiden, indem sie eine state-of-the-art Personalmanagement-Software nutzen, wie sie diverse HR-Startups anbieten. Hier gibt es verschiedene All-in-one-Lösungen, die von Arbeitszeiterfassung über Urlaubsanträge und Gehaltsabrechnungen bis hin zu Feedbackfunktionen für Angestellte alle wichtigen Verwaltungsprozesse bündeln, Prozesse automatisieren und Angestellte direkt mit einbinden. Das Ergebnis? Mehr Zeit für strategische und wertschöpfende Aufgaben im HR-Bereich.

KommunalDigital-Personal Kommunalwirtschaft

© AdobeStock - djile

Das eigene Personal versorgen – von Recruiting bis Gesundheit

Einige kommunale Unternehmen sind hier schon mit gutem Beispiel vorangegangen. So zum Beispiel die Stadtwerke Fürstenfeldbruck, die mit dem HR-Startup Personio kooperieren. Personio bietet ein umfassendes Personalmanagement, das die Stadtwerke Fürstenfeldbruck implementieren ließen, um offene Recruitingprojekte zügig und möglichst effizient schließen zu können.

Ebenfalls eine All-in-one-Lösung bietet OrgOS. Die ganzheitliche HR-Plattform inklusive Cloud digitalisiert verschiedenste Personalprozesse, wie Recruitment, On- & Off-boarding, Anwesenheitsmanagement, Personaladministration oder HR-Reporting. Zudem misst das System auf Wunsch auch automatisiert das Mitarbeiter-Engagement und kann an diverse andere Programme wie Slack oder Asana angebunden werden.

Es gibt auf KommunalDigital auch mehrere Startups, die sich spezielleren Personalthemen widmen. timeBro ist eines davon. Das Startup bietet eine Software, mit der Arbeitgeber die Arbeitszeiten ihrer Angestellten autonom erfassen und sie mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz auch gleich den richtigen Projekten zuschreiben können. Ein anderes Beispiel ist Lytt. Lytt ist ein digitaler Assistent, mit dem Mitarbeitende schwierige Themen anonym und sicher ansprechen können. Das ermöglicht es Arbeitgebern, Konfliktpotenziale früh zu erkennen und notwendige Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Es gibt noch viele weitere Personalthemen und -lösungen – von Angestellten- und Informations-Apps wie Beekeeper oder Quiply bis zur Gestaltung gesunder und motivierender Arbeitsplätze mit DearEmployee. In der KommunalDigital-Startup-Datenbank finden kommunale Unternehmen unter dem Schlagwort Personal diese Startups und viele mehr.
 

HR-Management und andere Personallösungen für Groß und Klein

Selbst kleine kommunale Unternehmen haben keine Ausrede mehr, das Personalmanagement nicht modern und digital zu gestalten. Viele HR-Startups bieten ihre Lösungen in verschiedenen Paketen an, denn ein Unternehmen mit 50 Angestellten hat schließlich ganz andere Anforderungen als eines mit 500 zu verwaltenden Personalakten. Maßgeschneiderte Lösungen gibt es für nahezu jede Größe – und zwar ganz ohne Excel.

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