Stadtnetze Neustadt setzen auf Low-Code-Digitalisierungsplattform

Stadtnetze Neustadt setzen auf Low-Code-Digitalisierungsplattform

Mitarbeiter der Stadtnetze Neustadt können ganz ohne Programmierkenntnisse über die Plattform von Softproject eigenständig Prozesse modellieren und automatisieren. Drei Digitalisierungsprojekte sind geplant, weitere sollen folgen.

Die Stadtnetze Neustadt am Rübenberge weiten ihre Digitalisierungsstrategie aus und automatisieren gemeinsam mit dem Ettlinger IT-Dienstleister Softproject mehrere Geschäftsprozesse. Den Startschuss bilden die Automatisierung rund um den Netzanschluss sowie das Bestell- und Vertragswesen. Zentral ist dabei die Digitalisierungsplattform von Softproject, die alle geplanten Automatisierungsvorhaben steuern sowie Abläufe vereinfachen, beschleunigen und so die Kundenzufriedenheit weiter erhöhen soll.

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Low-Code-Ansatz

Im Mittelpunkt steht ein Low-Code-Ansatz. Das heißt Mitarbeiter können ohne Programmierkenntnisse über eine grafische Oberfläche eigenhändig Prozesse modellieren und automatisieren.

„Mit dem Einsatz neuer Technologien gestalten wir Abläufe effizienter und setzen damit zusammen mit der neuen großen Netzgesellschaft Leine-Netz für Neustadt und Garbsen konsequent auf die Zukunft. So können wir die Anliegen unserer Kunden, Dienstleister und Partnerunternehmen noch schneller und mit hohem Qualitätsstandard bearbeiten“, sagt Thomas Reimann, Prokurist bei den Stadtnetzen Neustadt.

Drei Digitalisierungsprojekte

Zunächst sind mit dem Ettlinger drei Projekte geplant: Der digitale Netzanschlussprozess, der es Kunden erlaubt, unabhängig von einem Ort oder von Service-Zeiten über ein Web-Formular Strom, Gas und Wasser zu beantragen. Die eingegebenen Daten bilden die Grundlage für anschließende digitale Abläufe wie eine automatische Angebotserstellung oder die Beauftragung von Nachunternehmen, beispielsweise Installateure, Bezirksschornsteinfeger oder Tiefbauer.

Die weiteren Projekte sind die Automatisierung der Bestell- sowie der Vertragsprozesse, die Mitarbeitern mithilfe webbasierter Werkzeuge ein effizienteres Arbeiten ermöglicht.
Weitere Vorhaben
 
Nach den drei ersten Teilprojekten sind bereits weitere Digitalisierungsvorhaben geplant. „Je mehr Teilprozesse bei einem Energieunternehmen automatisiert sind, umso einfacher gestaltet sich die weitere Digitalisierung. Zum einen, da bereits technische Prozesse vorhanden sind und wiederverwendet werden können. Zum anderen, da bereits umgesetzte Prozesse, die eine spürbare Arbeitserleichterung gebracht haben, die Mitarbeiter motivieren, auch weitere Digitalisierungsprojekte mit Engagement umzusetzen“, so Uwe Jeschke.

Quelle: ZfK - Zeitung für kommunale Wirtschaft

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